Liebster Award – reloaded!

LiebsterAward_HoffmannEventIch freue mich riesig und bin fast ein wenig gerührt, denn ich wurde zum zweiten Mal mit meinem Blog für den „Liebster Award“ nominiert (das letzte Mal im vergangenen Jahr…). Dieses mal wurde ich von Dajana Meissner nominiert – eine wunderbare Frau, die mit ihrem Coaching- und Seminarangebot Menschen bei Veränderungen in Ihrem Leben bzw. Ihren Beziehungen begleitet und seit kurzem selber bloggt. Vielen Dank, liebe Dajana!

Worum geht es beim „Liebster Award“? In aller Kürze: der „Liebster Award“ wurde ins Leben gerufen, um Blogger miteinander in Kontakt zu bringen und auf noch junge, interessante Blogs aufmerksam zu machen. Dem Nominierten werden 11 Fragen gestellt und im Anschluss an die Beantwortung hat man die Möglichkeit, seinerseits ebenfalls Blogs für den „Liebster Award“ zu nominieren.

Dies sind die 11 Fragen, die Dajana mir gestellt hat:

Frage 1: Was fasziniert Dich an Deinem Blog-Thema?

Ich beschäftige mich seit 15 Jahren mit Events und begeistere mich für dieses Thema immer und immer wieder. Im Laufe dieser Zeit haben sich so viele Erfahrungen angesammelt, dass ich sie nicht nur in meiner Beratung und meinen Seminaren weitergeben wollte, sondern auch quasi als „Best-practice-to-go“ in Form eines Blogs.

Frage 2: Wann hast Du Deinen Blog gestartet und was ist Dein Ziel für Deinen Blog für 2015?

Die ersten Blogbeiträge entstanden im Sommer 2013, damals noch auf einem von meiner Website getrennt laufenden Blog. Sehr zaghaft, wie ich heute finde. So richtig gestartet bin ich dann vor gut einem Jahr, als ich meine Website relauncht habe. Mein Blog zog nun mit ein und ich wurde immer selbstbewusster im Schreiben.

Für 2015 will ich weiterhin interessante Beiträge schreiben, die die Leser interessieren und inspirieren. Ich nutze meinen Blog immer mehr auch als Forum, mich zu aktuellen Themen zu äußern aus dem Event- und Messebereich zu äußern, ich denke, das wird 2015 noch zielgerichteter sein.

Frage 3. Ist der Blog Teil Deines Berufs?

Ganz klar Ja. Mein Blog ist ein sogenannter Corporate Blog. Das heißt, dass man hier keine privaten Themen von mir finden wird – es sei denn, ich schreibe mal wieder überschwenglich über ein weiteres, geschafftes Jahr als Unternehmerin…

Frage 4: Hast Du ein übergeordnetes inhaltliches Ziel, das Du mit Deinem Blog verfolgst?

Auch hier ein ganz klares Ja. Ich bin Beraterin – ein nicht von allen sehr anerkannter Berufsstand. Deshalb möchte ich meinen Lesern zeigen, wer ich bin, Ihnen einen Einblick geben, wie ich arbeite, welche Erfahrungen ich habe und wie ich als Beraterin ticke. So können sich potentielle Kunden schon ein Bild machen, ob wir auf der gleichen Wellenlänge sein könnten.

Ein weiterer, für mich sehr wichtiger Faktor des Blogs ist, meine Bekanntheit zu steigern. Es gibt nicht viele reine, unabhängige Eventberater. Deshalb arbeite ich regional ganz ungebunden und erreiche mit meinem Blog auch Firmen, die ich z.B. bei Netzwerktreffen vor Ort nie persönlich treffen würde.

Frage 5: Wie bist Du auf die Idee gekommen, einen eigenen Blog zu starten?

Ich habe nach einer für mich passenden Akquiseform gesucht. Klingt jetzt nicht sehr spannend. Die klassische Telefonakquise ist überhaupt nicht mein Ding, zumal ich auch eine sogenannte erklärungsbedürftige Dienstleistung anbiete. Mit meinem Blog habe ich die Möglichkeit, wie zuvor beschrieben, mich und mein Angebot bekannt zu machen und Kostproben meines Könnens zu zeigen.

Frage 6: Wie bist Du vorgegangen, um Dich technisch fit zu machen für Deinen Blog?

Ganz einfach: „trail and error“ – einfach gestartet und versucht. Ich bin zugegebenermaßen schon immer recht angstfrei gewesen, was den Umgang mit Technik betrifft. Zum Glück gibt es heute viele gute Programme, die einem den Zugang zum Bloggen aus technischer Sicht sehr leicht machen.

Frage 7: Welche Tipps hast Du für andere, die ebenfalls einen Blog starten möchten?

Ich kann nur für unternehmerische Blogs sprechen und da lautet mein Rat: blogge nur, wenn Du auch etwas zu sagen hast. Man muss nicht bloggen, nur weil jemand sagt, das sei unerlässlich für eine gewinnbringende Kommunikation oder Werbung. Für mich steht der Inhalt oder um einen etwas abgegriffenen Begriff zu verwenden, der Content im Vordergrund. Der muss da sein. Zudem sollte man ein Händchen fürs Schreiben haben. Sicher, man kann vieles lernen. Aber wenn es einem von Anfang an widerstrebt zu schreiben, sollte man es lassen und auf andere Kanäle umschwenken.

Frage 8: Was ist das schönste Feedback, das Du je für Deinen Blog oder einen bestimmten Blogpost bekommen hast?

Oh ja, ich erinnere mich sofort: das kam von dem geschätzten Helge Thomas. Ich habe im August des vergangenen Jahres einen Beitrag über die Diskussion zur Pitchkultur im Eventbereich geschrieben (kurz erklärt: da geht es um Auschreibungsverfahren von Unternehmen für Projekte, mit denen sie Agenturpartner finden möchten). Selten habe ich vorher so lange überlegt, ob ich diesen Beitrag so schreiben soll. Ich habe mir darin einfach mal Luft gemacht, weil mich diese öffentliche Diskussion ehrlich gesagt ziemlich genervt hat. Da tat das Feedback von Helge ziemlich gut – hier zu lesen

Frage 9: Welche Ziele hast Du für Dich – und welche Rolle spielt Dein Blog dabei?

Mein primäres Ziel ist natürlich, bekannter zu werden und viele, neue, spannende Kunden zu gewinnen. Aber ich merke auch immer mehr, dass in meiner Branche gar nicht so viele Kollegen bloggen und somit freue ich mich natürlich, dass meine Beiträge auch hier immer öfter wahrgenommen und gelesen werden.

Frage 10: Wenn Du Dir EINE Person wünschen könntest, die Du für Deinen Blog interviewen dürftest – welche wäre das?

Ich weiß noch, dass ich mir bei der letzten Nominierung Roger Willemsen gewünscht habe. Den finde ich zwar immer noch interessant und spannend, aber wenn ich schon mal eine zweite Chance bekomme, dann würde ich mich jetzt gerne mal mit Sina Trinkwalder von manomama unterhalten. Ich finde ihre Geschäftsphilosophie so herzlich und nachhaltig. Und fast nebenbei ist sie auch noch eine tolle MomPreneur!

Frage 11: Kannst Du Deine innere Haltung beschreiben, mit der Du Deinen Blog schreibst? Hat sie auch mit Deiner Grundhaltung zum Leben zu tun?

Ich glaube, die innere Haltung muss sich in dem widerspiegeln, was ich schreibe und wie ich über etwas schreibe. Nur so bleibt das, was ich tue authentisch. Mich interessieren die Dinge hinter den Dingen, die Menschen hinter den Kulissen und immer mehr auch mal die zunächst sperrigen Themen, wie Inklusion oder Barrierefreiheit in der Eventbranche. Ich spreche Dinge offen an und aus, aber immer mit Respekt, das ist mir sehr wichtig.

Und hier meine Fragen:

1. Wann bist Du auf die Idee gekommen, zu bloggen und wie kam es dazu?

2. Was möchtest Du mit Deinem Blog erreichen? Hast Du konkrete Ziele, die Du damit verfolgst?

3. Wenn einer Deiner Leser Deinen Blog weiterempfehlen würde, was würde er über Deinen Blog erzählen?

4. Und was ist für Dich das Besondere an Deinem Blog?

5. Wo und wann schreibst (oder illustrierst) Du am liebsten für Deinen Blog?

6. Woher holst Du Dir Inspirationen?

7. Was tust Du, wenn Du mal keine Ideen für Beiträge hast?

8. Was war das Schönste, was Du an Feedback auf Deinen Blog oder einen Deiner Beiträge bekommen hast?

9. Wieviel von Dir als Person findet sich in Deinem Blog wieder?

10. Wenn Du mit einer Person Deiner Wahl einen gesamten Nachmittag verbringen dürftest, wer wäre das und was würdest Du mit ihm/mit ihr tun?

11. Stell‘ Dir vor, Du müsstest auf eine Reise gehen, dürftest aber nur einen Koffer mitnehmen und müsstest Dich für 10 Dinge entscheiden, die Du hinein packst. Welche 10 Dinge wären das?

Vorhang auf: Diese Blogs nominiere ich für den „Liebster Award“:

Nicole Gugger – die Präsentationsspezialistin.

Nicole zeigt in ihrem Blog, worauf es bei Präsentationen ankommt und nimmt dafür auch schon mal Perspektivenwechsel vor. Dabei geht es keinesfalls nur um Präsentationen auf der Leinwand, sondern auch um den persönlichen Auftritt.

Sandra Gertzen – von Positiv abheben – Überzeugen durch Authentizität.

Sandras Blog ist noch recht jung, bietet aber sehr wertvolle Tipps für Personaler und Bewerber aus ihrer langjährigen Erfahrung im HR-Bereich, z.B. zur richtigen Gestaltung von Social Media-Profilen oder zu nachhaltiger Personalpolitik.

Nadja Zinnecker – freie Illustratorin und Anbieterin von Kunst-Workshops für Kinder und Erwachsene.

Vielleicht ein Novum beim „Liebster Award“, aber ich musste Nadja mit ihrem journadjal einfach nominieren. Mit ihren Illustrationen beschäftigt sie sich mit ganz alltäglichen Themen und zeigt beeindruckend, wie treffend man selbst die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Illustration ausdrücken kann.

Und so geht’s weiter:

Verlinke den Blog der Person, die Dich nominiert hat, in Deinem Artikel. Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt und nominiere 3 bis 5 weitere Blogger für den „Liebster Award.“ Formuliere Deine 11 Fragen für Deine nominierten Blogger und schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog-Artikel. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel. Das Beitragsbild kannst du Dir hier downloaden.

Ich freue mich auf Eure Einblicke in Eure Blogs und Eure Antworten!