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Content Strategy Camp #cosca14 – mein Rückblick

Content Strategy Camp #cosca14 – mein Rückblick

cosca14LogoNun liegt es  hinter mir – mein erstes #cosca. Bereits im Juli 2014 hatte ich mich angemeldet zu meinem ersten Barcamp – leider konnte ich nur am ersten Tag dabei sein, aber für den ersten Eindruck absolut ausreichend.

Warum und weshalb

Kaum zu glauben: Als Eventberaterin war ich bis dato noch auf keinem Barcamp – jetzt kann ich es ja zugeben… Das allein war für mich Grund genug, mich endlich einmal mit dem Format zu beschäftigen und das Thema tat dann noch sein übriges: Content Strategy Camp – „Content überall!“  Die eigentliche Kernfrage dahinter, die vorab vom Orga-Team als Anregung und Vorbereitung auf das Camp formuliert wurde, zeigte dann schon präziser, worum es in den zwei Camp-Tagen gehen sollte:

“Was sind für Dich die größten Herausforderungen an Unternehmenskommunikation und Marketing im digitalen Zeitalter und worin siehst Du die größten Chancen?”

Professionell und gut geplant

Von Anfang an war ich überrascht, wie professionell hier schon im Vorfeld gearbeitet wurde: Die cosca ist eine extrem gut vorbereitete Veranstaltung mit einer durchdachten Struktur und bestens geplanter Logistik.

ProgrammCosca14Nach einer Zeit des Ankommens, Registrierens und Netzwerkens mit gutem Kaffee und Frühstück folgten die Begrüßung und eine Vorstellungsrunde aller anwesenden Teilnehmer.

Dann der für mich neue Teil: Der Sessionpitch. Hier stellte jeder Teilnehmer, der eine Session anbieten wollte, seine Idee vor – sehr spannend für mich auch deshalb, weil ich meine erste Session angeboten habe. Darüber wurde direkt abgestimmt und ein zu Beginn völlig leerer Plan füllte sich schnell mit den unterschiedlichsten Themen und Angeboten. Hier kann man übrigens einen Blick in den gefüllten Sessionplan werfen: bit.ly/cosca14

Was dann passierte, war eine organisatorische Meisterleistung: Es waren genügend Räume und die benötigte Technik vorhanden, die in der Regel 5-6 gleichzeitig stattfindenden Sessions anzubieten. Es gab kein Chaos, es gab genügend Zeit und Wegweiser, seine Sessions aufzusuchen, es waren an allen wichtigen Spots in der Location Monitore mit dem Sessionplan aufgestellt.

Luxus-Probleme inklusive!

Der große Vorteil eines so gut vorbereiteten und genutzten Barcamp ist auch der größte Nachteil: Aufgrund der Menge an gleichzeitig stattfindenden, spannenden Sessions, fiel mir vor jeder neuen Runde die Auswahl absolut schwer. „Ein wahres Luxus-Problem“, wie es eine Teilnehmerin passend formulierte. Das Angebot reichte von Präsentationen mit Vortragselementen über offen gestellten Fragen als Diskussionsgrundlage bis hin zu Workshops.

Mich hat die große Zahl der spannenden Sessionthemen schlichtweg überrascht – viele Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen sorgten für die unterschiedlichsten Zugänge zum Thema Content Strategy.

Mein Tag…

Zunächst besuchte ich eine Session zum Thema „Aufschrei und Feminismus heute“ mit Svenja Klassert – eine kleine, aber sehr fein besetzte Runde, in der wir ausgehend von der #Aufschrei-Kampagne im Internet auf sehr, sehr viele Facetten des Begriffs Feminismus bis hin zu Erfahrungen der Teilnehmerinnen und des Teilnehmers (!) kamen.

Als Eventlerin kam ich um das Thema Storytelling natürlich nicht herum, also besuchte ich anschließend die Session „Storytelling – Ansätze, Strukturen, Tonality“ mit Peter Kleesattel – eine große Teilnehmerzahl diskutierte nach einigen Ausführungen des Speakers über mögliche Inhalte von Storytelling in verschiedenen Bereichen, wie man verschiedene Marketingkanäle damit bespielt und wer letztlich kompetent genug im Unternehmen ist, die richtige Story am richtigen Ort zu platzieren.

Meine dritte Session am Nachmittag führte mich zu der Respektspezialistin, Bettina Schöbitz, die zunächst eine auf den ersten Blick so banale Frage stellte wie „SIE oder DU in der Leseransprache“. Wie sich in der regen Diskussion herausstellte, geht es bei der Entscheidung für das SIE oder DU vor allem um Aspekte der Zielsetzung des eigenen Blogs (privater oder Corporate Blog?), der Zielgruppenansprache (wen spreche ich an?), aber auch der eigenen Positionierung durch Blogbeiträge.

Mein Fazit…

Leider konnte ich nur drei Sessions an diesem Tag besuchen, mich hätten unzählige weitere interessiert. Aber das Format, wenn es denn so gut bespielt wird wie von dem Orga-Team der diesjährigen cosca, hat bei mir Apetit auf mehr Barcamp geweckt. Klar ist auch, dass die Qualität der Sessions mit den anbietenden Speakern steht und fällt. Aber dieses Risiko haben alle Arten von (Fach-)Events gemeinsam…

Vielen Dank an die Organisatoren und Sponsoren des #cosca14, die super gearbeitet haben! Im nächsten Jahr werde ich wieder kommen und vielleicht sogar wieder eine Session dabei haben.

Wer einen Eindruck von der diesjährigen #cosca14 bekommen möchte – hier gehts zum Storify!

Teil 2 meines Rückblicks auf mein erstes Content Strategy Camp #cosca14 gibt einen Einblick in die von mir angebotene Session „Social Media-Einsatz im Eventmarketing – zu Risiken und Nebenwirkungen…“

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