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Das ist ja ’ne Marke – gilt auch für Events!

Dass Events ein hilfreiches und unerlässliches Vehikel zur Markenbildung sind, ist bekannt. Events helfen u.a. bei der Steigerung der Markenbekanntheit, bei der Neueinführung von Marken und zum Festigen von Markenbildern. So weit alles klar. Aber was ist eigentlich mit dem Event selbst? Ist er wirklich nur als Erfüllungsgehilfe oder bloßes Instrument zu sehen oder sollte der Event selbst nicht auch als Marke angesehen und so behandelt werden?

Ich komme in vielen Beratungsgesprächen immer wieder auf diesen Punkt. Events werden oft zu losgelöst von Fragen der Zielsetzung und Positionierung betrachtet, die immer am Anfang des Veranstaltungskonzepts stehen sollten. Gerade bei immer wiederkehrenden Events, bei Veranstaltungsreihen, handelt es sich um die Entstehung einer Marke. Woran mache ich das fest? Es lohnt für die Beantwortung der Frage einen Blick auf die Definition des Begriffs Marke zu werfen.

Was ist Marke?

„Eine Marke kann als die Summe aller Vorstellungen verstanden werden, die ein Markenname oder ein Markenzeichen bei Kunden hervorruft bzw. beim Kunden hervorrufen soll, um die Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden.“ Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon

Wenden Sie diese Definition nun auf Ihren Event, Ihre Veranstaltungsreihe an, werden Sie sehen, dass hier einiges zu klären ist! Was das in der Praxis für Unternehmen bedeutet, las ich kürzlich in einem Blogbeitrag von Maren Martschenko zum Thema „Wo beginnt die eigene Marke?“. Darin wird die oben beschriebene Definition wunderbar auf den Punkt gebracht – auch für Events anwendbar!

Aber was heißt es nun, den Event als Marke zu verstehen und zu festigen? Im Prinzip kümmern Sie sich schon zu Beginn Ihrer Eventplanung um dieses Thema, vielen Veranstaltungsplanern ist das allerdings gar nicht so bewusst. Sie definieren ihre Ziele, die sie mit der Veranstaltung erreichen wollen, sie benennen ihre Zielgruppen, die angesprochen werden sollen. Und da sie nicht allein auf der Event-Welt sind, sollten sich Eventplaner im Idealfall auch um das Thema Alleinstellungsmerkmal kümmern. Was hat mein Event, das vergleichbare Veranstaltungen nicht haben? Warum sollen die Teilnehmer zu Ihrem Event gehen? Was ist der Mehrwert, den die Teilnehmer am Ende des Tages mitnehmen sollen? Und nicht zuletzt die Frage, wofür die Veranstaltung stehen soll?

Marke mit Inhalt

Gerade bei wiederkehrenden Veranstaltungsformaten, Reihen, Kongressen o.ä. ist es wichtig, diese als Marke zu verstehen und auch so zu leben. Wofür steht z.B. Ihr jährlich stattfindender Kongress? Wie auch in dem oben erwähnten Beitrag von Maren Martschenko geht es in erster Linie auch bei Events darum, die Markenbildung von innen heraus zu betreiben und dann konsequent in der Planung und Organisation umzusetzen.

Dazu gehört dann natürlich auch die optische Festigung der Marke, z.B. durch ein Keyvisual. Ein Bild, das vor allem den Teilnehmern, die schon auf Ihren Veranstaltungen waren, sofort signalisiert: Da gibt’s wieder etwas Neues, ich muss wieder dabei sein! Ein Bild, das für die von Ihnen definierten Zielsetzungen steht. Dieses Keyvisual begleitet Sie als Veranstaltungsplaner in allen Schritten der Kommunikation: Den Anzeigen, den Einladungen, den Programmheften, den Flyern, der Website und und und.

Markieren Sie Ihren Event!

Events dienen nicht dem Selbstzweck, aber wenn sie richtig als Kommunikationsintrument verstanden werden, sind sie selbst eine Marke Ihres Unternehmens und sollten so gelebt werden. Natürlich muss sich die Marke Event in Ihre Unternehmens-Marke einfügen, dazu passen. Aber ein Unternehmen bringt auch unterschiedliche Produkte auf den Markt, die ihrerseits als Marke verstanden werden. Wenn dieses Verständnis schon zu Beginn vorhanden ist, strahlt das auch Ihre Veranstaltung aus und wird von den Teilnehmern aufgenommen.

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