Von Schnittchenbestellern, Pixelschubsern und Pappenträgern… Kreative Experten!

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Jeder, der in irgendeiner Form kreativ arbeitet und dies als Leistungen anbietet, kennt das: Nur zu oft sieht man sich in der Rolle, seine Leistungen rechtfertigen zu müssen, denn das was man tut, kann doch eigentlich jeder.

Eine Website im Baukastensystem erstellen – geht! Einen neuen Flyer oder gar an einem eigenen Logo basteln (Programme zur Unterstützung gibt es ja genügend) – geht! Events planen und vorbereiten – klar geht das, die letzte große Privatparty hat man ja schließlich auch ohne Katastrophen gestemmt! Warum also Geld ausgeben für etwas, was doch offensichtlich jeder kann?

Ich kenne das als ehemalige Eventmanagerin ( im Volksmund auch „Schnittchenbesteller“ genannt) nur zu gut und tatsächlich habe ich mich zu Beginn meiner Selbstständigkeit auch an Dinge wie Website und Flyer gewagt. Doch ich habe Lehrgeld bezahlt und das, was ich meinen Kunden ans Herz lege, beim Relaunch meines Webauftritts umgesetzt: Ich habe Experten hinzugezogen.

Kreativität im Privaten und im Business

Natürlich trägt jeder Mensch Kreativität in sich, kann in vielerlei Hinsicht gestalten. Auch ist es richtig, dass viele Menschen, die an sich beruflich nichts mit Veranstaltungen zu tun haben, im privaten Bereich hervorragende Events organisieren ohne viel Geld. Hier jedoch verläuft die Grenze, die viele nicht sehen (wollen): Im privaten Bereich geht es vor allem um den Faktor Spaß, mit Freunden in toller Atmosphäre feiern.

Aber im Businessleben haben z.B. Veranstaltungen eine gänzlich andere Zielsetzung, genauso wie die grafische Gestaltung von Logos: Sie dienen einem ganz bestimmten Zweck und auf diesen Zweck müssen sämtliche Marketingaktivitäten abgestimmt werden. Es geht um die Darstellung eines Unternehmens, von Kompetenzen und Dienstleistungen oder Produkten, um die direkte oder indirekte Kundenansprache. Und letztlich darum, in absehbarer Zeit damit Geld zu verdienen. Und hier müssen andere Maßstäbe gelten als im privaten Bereich.

Eigene Grenzen erkennen

Gerade Berufsgruppen aus dem kreativen Bereich (Marketing, Design, Eventmarketing etc.) werden oft mit dieser Denkweise konfrontiert: Das kann ich doch auch selber machen und dabei Geld sparen! Man muss jedoch seine kreativen, technischen und fachlichen Grenzen kennen und rechtzeitig zum Experten gehen. Nur so ist gewährleistet, dass meine Website auch von meiner Zielgruppe gefunden wird, dass mein Flyer unter vielen anderen auffällt und dass meine Botschaft in meinem Event auch wahrgenommen wird.

Kreative Experten

Also auf zum professionellen Schnittchenbesteller, Pixelschubser oder Pappenträger – wie auch immer sie genannt werden, eines haben sie gemeinsam: Die professionelle Ausrichtung ihrer Kreativität auf Ihre speziellen Anforderungen. Oder haben Sie sich vor der Erstellung Ihres ersten Flyers Gedanken über Ihr Corporate Design, Ihre Hausschrift oder eine Bilderwelt gemacht? Haben Sie sich zu Beginn Ihres privaten Events jemals Ziele gesetzt, die Sie im Nachgang auch messen konnten?  Darin liegt der Unterschied zwischen privater und professioneller Kreativität. Rechtzeitig erkann spart man am Ende Zeit, Nerven und auch in der Regel Kosten!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hallo Kerstin,

    dein Beitrag formuliert es auf den Punkt. Gerade weil es so viele Möglichkeiten gibt, Dinge selbst zu realisieren (z.B. Flyer oder Website), wird oftmals von Experten abgesehen.

    Doch die Ernüchterung kommt dann schneller als erwartet. Daher ist es immer ratsam Experten zu Rate zu ziehen, die bringen den entscheidenen Mehrwert.

    1. Danke für Dein Feedback! Du sprichst einen ganz wichtigen Punkt an: Der Mehrwert! Den erreicht man tatsächlich i.d.R. nur mit Unterstützung von Experten.

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